Rückblick

Abschlusspräsentation des Management Projekts am 25. Januar 2017

Fast 4 Monate nach Abschluss des Management Projekts blicken wir auf einen erfolgreich gemeisterten Meilenstein zurück. Die Masterstudenten des Fachbereichs Wirtschaft stellten vor einem Publikum eine Zusammenfassung ihrer erarbeiteten Ergebnisse vor. Anwesend waren der 1. Vorsitzende und Mitglieder des Verbraucherschutzvereins für ältere und behinderte Menschen e.V., der Betreuer des Management Projekts Prof. Dr. Hans Klaus wie auch Prof. Dr.-Ing. Sven Olaf Neumann und mitwirkende Studenten des Fachbereichs Maschinenwesen.

Abschlusspräsentation

Studenten und betreuende Dozenten nach der Abschlusspräsentation

Nach einem kurzen Einblick in die Ergebnisse der SWOT-Analyse wurde insbesondere auf mögliche Marketingmaßnahmen sowie Kooperationen eingegangen. Die hier entwickelte Homepage wurde von allen Beteiligten positiv aufgenommen, was für eine weitere Nutzung als PR-Kanal des Projekts spricht. Hierfür wird in nächster Zeit die Zuständigkeit geklärt und über Inhalte entschieden werden.

Das Management Projekt Team hat sich mit Abschluss der Präsentation und Abgabe der Hausarbeit aufgelöst. Es bleibt spannend, welche Studenten und Fachbereiche zukünftig am Projekt Handicap-Dream-Boot mitwirken werden. Während dies noch offen ist, wird im Fachbereich Maschinenwesen weiterhin fleißig an der Umsetzung gearbeitet.

Wir freuen uns auf die nächsten Meilensteine!

Mobilität ist Lebensqualität

Ein Blick hinter die Kulissen

Dipl. Ing. Claus-Dieter Schulz engagiert sich mit hohem Einsatz seit vielen Jahren als 1. Vorsitzender des Verbraucherschutzvereins. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Produkt- und Versorgungsmängel aufzuspüren und abzustellen. Mittlerweile ist er als anerkannter Sachverständiger tätig. Zudem wurde im Frühjahr 2016 nach 5 Jahren Einsatz und der Behebung von Vandalismus-Schäden der Handicap-Tourismus an der Schwentine etabliert.

Im November letzten Jahres trafen sich zwei Studenten des Fachbereich Wirtschaft mit Herrn Schulz an der Bootsrampe des Vereins unterhalb der Schwentinebrücke. Herr Schulz erzählte von den vielen Hürden, die er und seine Mitstreiter im Kampf um ihre Rechte und Teilhabe überwinden müssen.

Zwar wurden von der Stadt zugesagt, neben der Bootsrampe auch einen Stromanschluss zu installieren sowie eine Toilette für Rollstuhlfahrer einzurichten. Doch bleiben diese Mängel bisher leider immer noch bestehen. Doch das größte Problem stellen die Graffiti-Künstler dar. Die Farbe aus den Spraydosen ist nicht nur besonders für die Asthmatiker unter den beeinträchtigten Bootsfahrern giftig, auch werden diese von den Sprayern bedroht. Sie fürchten nämlich den Platz an den Pfeilern der Schwentinebrücke nicht mehr nutzen zu können, sollte ein Verbot aufgrund einer Gefährdung der beeinträchtigten Personen ausgesprochen werden.

Leider wurde bisher keine Lösung gefunden. Die Künstler sprühen weiter und der Verein kann aufgrund der gefährlichen Lage seine Sparte Handicap-Tourismus  nicht weiterführen. Dies ist besonders bitter, da Herr Schulz immer wieder betont, was für eine große Bereicherung das Bootfahren für die Rollstuhlfahrer bedeutet. Es gibt ihnen das Gefühl mitmachen zu können und steigert enorm ihr Selbstwertgefühl, da sie an etwas teilnehmen dürfen, was ihnen bisher verwehrt wurde. Es kommen hierfür sogar Interessierte aus Süddeutschland nach Kiel!

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Ein Student und Herr Schulz bei der Erprobung eines Ruder-Katamarans auf der Schwentine

Für Herrn Schulz bedeutet das Bootfahren auf der Schwentine zusammenfassend:

  • Flexibilität
  • Natur erleben
  • Unbeschwertheit
  • Familienaktivität

 Mobilität ist demnach Lebensqualität!

Aktuelles zum Projektfortschritt

Am 13.12 stellte das Management Projekt Team des Fachbereichs Wirtschaft die ersten Analyseergebnisse  dem betreuenden Dozenten Prof. Dr. Hans Klaus sowie dem Projektleiter  Professor Dr.-Ing. Sven Olaf Neumann vor.

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Das Team widmete die letzten Monate externen und internen Analysen und führte die Ergebnisse schließlich in Form einer SWOT-Analyse zusammen. So konnten die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken identifiziert und dadurch Handlungsempfehlungen in Form von Normstrategien abgeleitet werden.

Auch wurde bereits ein Ausblick auf mögliche Geschäftsmodelle gegeben. Im Vordergrund steht dabei die Nutzung des Handicap-Dream-Boots für den barrierefreien Tourismus in Schleswig-Holstein.

Bis Ende Januar wird der vollständige Entwurf eines Geschäftsmodells abgeschlossen sein und dem Projektleiter übergeben.

Ziel des Teams ist es zwar in einem theoretischen Rahmen zu bleiben, dennoch aktiv mögliche Partner zu kontaktieren, an Gesprächen mit diesen teilzunehmen und sie für das Projekt zu gewinnen.

Welche Partner werden wohl bald noch mit im Boot sitzen?

Es bleibt spannend!

Aktuelles zum Projektfortschritt

 

Am 10.11.2016 fand eine Besprechung mit Knierim Yachtbau GmbH in Kiel statt.

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Homepage von Knierim Yachtbau

Anwesend waren neben Steffen Müller, dem Geschäftsführer von Knierim Yachtbau,  der Projektleiter Herr Neumann vom Fachbereich Maschinenwesen und Masterstudenten des Fachbereichs Wirtschaft der FH Kiel.

Herr Müller bekundete das Interesse seines Teams am Projekt und bewertete es als spannend und durchaus realisierbar.

Themen waren unteranderem die Materialien und Fertigungstechniken der Rumpfkonstruktion sowie die nötigen Elemente auf der zentralen Plattform, um eine sichere Position und angemessene Bewegungsfreiheit der steuernden Person zu gewährleisten. Außerdem wurde über die Stabilität und Instandhaltung des Bootes gesprochen.

Wir würden uns sehr glücklich schätzen Knierim Yachtbau aufgrund höchster technologischer Kompetenzen als Partner für das Projekt gewinnen zu können.

Die Verhandlungen laufen noch. Es bleibt also spannend!